HARMONY in personalisierter Medizin

Je mehr personalisiert die Medizin wird, desto wichtiger wird die Verfügbarkeit von großen Datenmengen vieler Einzelpatienten, um daraus hilfreiche Erkenntnisse und Ansätze abzuleiten. Hierzu passt eine Mitteilung der Universität Ulm: 

 

„Big Data“, also riesige Datenmengen und ihre intelligente Analyse, gilt als große Chance für die medizinische Forschung. In Zukunft könnten auch Patienten mit Erkrankungen des blutbildenden Systems von einer einmaligen „Datensammlung“ profitieren: Im Zuge des millionenschweren Projekts HARMONY (Healthcare Alliance for Resourceful Medicines Offensive against Neoplasms in HematologY) tragen 51 Partner aus 11 europäischen Ländern anonymisierte Patientendaten zusammen. Durch die Auswertung dieser „Datenberge“ sollen wertvolle Erkenntnisse zu Erkrankungen wie Leukämien (AML, CLL, ALL), Lymphomen, dem Multiplen Myelom, dem Myelodysplastischen Syndrom oder bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems bei Kindern gewonnen werden.​

 

In diesem Sinne wird es sicherlich sinnvoll und notwendig werden, über Datenschutzrichtlinien und ihre erforderliche Anpassung möglichst bald nachzudenken, damit sich Datenschutz nicht letztlich gegen die Patienten richtet; das darf einfach nicht passieren. 

 

Unser Mitglied Herr Dr. E. Precht hat uns auf diese Mitteilung hingewiesen. Vielen Dank dafür!

 

Rahmentext: Thomas Werner, Vorstandsvorsitzender

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